Funktioneller Insulingebrauch: Der Weg zur Freiheit mit nahezu normalem Blutzucker
ACHTUNG: DAS hier ist die alte Ausgabe, die jahrelang in mehreren Auflagen fast unverändert DIE Information zur FIT-Therapie war - ich habe noch einige Exemplare und biete sie hier aus eher sentimentalen Gründen an - eins behalte ich mir selbst - vielleicht will ja noch jemand seine Sammlung komplettieren....ansonsten gilt unverändert:
von Kinga Howorka
20,8 x 14,6cm, A5, Broschiert:, 163 Seiten
Verlag: Kirchheim, Mainz; Auflage: 7., überarb. A. (Juni 2008)
ISBN-13: 978-3874092814
Der Ratgeber für die Behandlung mit Selbstkontrolle und mehrfachen Injektionen oder einer steuerbaren Insulinpumpe.
Eine Anleitung für Diabetiker, die Behandlung mit Insulin funktionell zu gestalten. Beim Lesen wird klar, dass hier viel Bekanntes und einiges noch nie Gehörtes in konsequente methodische Zusammenhänge gebracht wurde. Widersprüchliches aus eigenen Erfahrungen bekommt auf einmal einen Zusammenhang, der einleuchtet.
> Wie viel Insulin brauche ich für 1 BE?
> Wie viel Insulin (und welches) soll ich spritzen auch wenn ich nichts esse?
> Wie kann ich meinen Blutzucker gezielt senken, wenn er zu hoch ist?
In einer partnerschaftlichen, leicht verständlichen Frage-Antwort-Form wird der funktionelle Insulingebrauch (d.h. getrennter Insulinersatz des Basisinsulins, des Insulins zum Essen und zur Korrektur eines zu hohen Blutzuckers) erklärt, um es insulinabhängigen Menschen zu ermöglichen, aus „einem der Insulinwirkung angepassten Leben“ ein „Leben mit angepasster Insulinanwendung“ zu machen. Dadurch werden sowohl die Lebensqualität als auch die Stoffwechselkontrolle verbessert!
Meine Meinung:
DER Ratgeber zur funktionellen Insulintherapie! In dem unscheinbaren Büchlein steckt viel viel Erfahrung, ich denke, es ist unentbehrlich für jeden, der schon funktionelle Therapie ("FIT", "Basis-Bolus", "ICT") betreibt. Und bestimmt ist es eine große Hilfe während und nach einer Schulung in intensivierter Insulin-Therapie.
Was meiner Meinung nach keinesfalls geht: diese Therapie-Form NUR aus dem Buch zu lernen - anfangs braucht man auf jeden Fall die Unterstützung durch eine gute Schulung. Da kann man auch die BZ-Mess-Ergebnisse der ersten Tage in der Gruppe besprechen, und Arzt, Schulende und Diabetiker legen gemeinsam erstmal die Regeln fest und passen diese im Verlauf des Kurses noch besser an.